"Quartierautobahn" Rautistrasse - Stand des Albisrieder Konzepts?
liebe DAV, liebe TAZ
mein letzter Stand bezüglich unserer "Quartierautobahn Rautistrasse", welche für Lärm, Angst und des öfteren im Quartier Kopfschütteln sorgt würde ich gerne von der Stadverwaltung wissen:
1. Was der Stand vom "Verkehrskonzept Albisrieden"? (welches gemäss euren Infos die bisherige VVR Planung verhindert)
und
2. Wann wird die Rautistrasse ÖV und Velofreundlich - und begrünt? (1 Jahr, 5 Jahre, 10 Jahre, 20 Jahre? Welche Schätzung ist am realistischsten? (erst gemeinte Auswahl))
Das Hochbauamt der Stadt hat zusammen mit Bauträgern in der Zwiscchenzeit gute Arbeit geleistet. Die Häuser auf dem Kochareal nehmen Form an. Bald wohnen dort zusätzlich viele Menschen. Beim Kochareal handelt es sich um eine Siedlung im Format "Autoarme Siedlung" (https://www.abz.ch/erleben/autoarme-siedlungen-weniger-co%E2%82%82-mehr-leben/).
Super Sache!
Die Leute werden in eine autoarme Siedlung ziehen. Sie verzichten dabei aufs AUto. Vor ihrer Haustür verläuft aber eine "Quartierautobahn". Diese ohne Auto zu befahren, ist - was ich aus eigener Erfahrung als Anwohner weiss - oftmals (lebens)gefährlich. Meine Tochter darf da nicht lang fahren. Ich als erfahrener Stadtvelofahrer fahr da selbst sehr ungern lang. Wie sollen es dann die Familien sehen, die bald in die Siedlung einziehen werden - eine prickelnde Vorstellung, die so aussehen könnte:
Klein Peter zu Mama: Ich fahr mit dem Velo in den Bachwiesenpark.
Mama: Nein! zu gefährlich.
Klein Sandra zu Mama: Ich fahr mit dem Velo an den Bahnhof Altstetten.
Mama: Nein, machst du nicht! zu gefährlich.
Klein Eylem zu Mama: Ich fahr mit dem Velo in die Schule.
Mama: Nein, das will ich nicht! zu gefährlich.
und wohl viele weitere ähnliche Familiengespräcjhe..
Daher bittew ich DAV und TAZ die zu Beginn des Posts notierten Fragen zu beantworten.
Danach würds mich interessieren: was kommt, wenn ihr euch da NICHT auf ein sinnvolles Konzept einigen könnt. Dies scheint ja nicht so einfach zu sein, wenn ihr bereits seit mehreren Jahren darüber diskutiert.
Nochmals zu den Fakten am Spot selber:
Aktuell sind 3 Spuren + eine Spurbreite Parkplätze verfügbar, also 4 volle Spuren.
Da liessen sich sicher:
- Busspuren schaffen (wenn die autfreien Anwohner*innen den Bus nehmen wollen un, und dieser pünktlich sein soll)
- Boden entsiegeln und grün bringen (damit die autofreien Anwohner*innen nicht zu stark schwitzen möchten und in einer schönen, grünen Stadt leben wollen)
- Lärmreduktion umsetzen (30er Zone, falls die Anwohnerinnen in Ruhe schlafen möchten) (ja ich weiss, Kanton und so, ihr könnt es auch 50 lassen und einfach zwei Spuren abbauen, dann sinds automatisch nicht mehr mehr als 30km/h im Durschschnitt)
- Velosicherheit schaffen (für die Anwohner*innen die Fahrradfahren wollen,) Ich geh davon aus, dass die VVR nicht vor dem nächsten Jahrzehnt kommt, da wäre es da mindeste, dass Spurabbau zu Gunsten von Radstreifen im Exrepssverfahren angedacht werden würde.
DAV / TAZ , ihr seid die Profis. Ihr habt die Verantwortung! Zeigt, dass ihr was könnt, übernimmt die Verantwortung und macht aus dem vielen Steuergeld, dass eure Sitzungen/Planungen/Umsetzungen bezahlt, was sinnvolles. Wir Anwhoner*innen danken.
Erstellt am: 4.6.2026
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